Die unmögliche Produktionsweise

„Nicht nur, daß nicht einzusehen ist, warum die sinnlich so verschiedenen und unvergleichlichen Dinge des Lebens überhaupt unter den gesellschaftlich einheitlichen Charakter der Ware gezwungen werden können, nicht nur, daß zudem nicht zu verstehen ist, daß dieser ihr eigener gesellschaftlicher Charakter zur Sache wird und in der dinglichen Gestalt des Geldes ihnen direkt sich konfrontiert, nicht nur, daß schließlich nicht zu begreifen ist, warum diese dingliche Gestalt den nützlichen Dingen keineswegs gewalttätig und als von außen zugefügte Entfremdung entgegentritt, sondern ihnen vielmehr selbst als die Bedingung der Möglichkeit ihrer eigenen Existenz als eben sinnlicher Dinge so nachhaltig innewohnt, daß sie diese in ihrer dinglichen Natürlichkeit nachgerade konstituiert – nein: nicht allein, daß die Abstraktion von den Dingen selbst als sinnliches Ding, als Geld, und damit als gesellschaftliche, als Realabstraktion auftritt, nicht allein, daß überdies diese Abstraktion darin ihr eigenes Leben hat, daß sie sich durch die zu Gebrauchswerten geformten Dinge hindurch immer nur auf sich selbst bezieht, nein: als genügte all dies noch nicht, um den Kapitalismus als eine logisch unmögliche, praktisch jedoch wirkliche Organisationsweise menschlicher Produktion und Reproduktion dem Erkenntnisvermögen definitiv zu entziehen, setzt sich diese Realabstraktion derart in einen autistischen Bezug zu sich selbst, daß sie darüber – als Kapital – autark und, wie Karl Marx 1867 stöhnte, als “automatisches, in sich selbst prozessierendes Subjekt“ von ihren historischen Voraussetzungen sich emanzipiert. “ (Weiterlesen: http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/isf-konzept.materialismus_lp-konzept.materialismus.html )