Aufstand der Angepassten

„Uni­ver­si­tä­ten die­nen seit jeher der Kon­di­tio­nie­rung für Staat und Arbeits­markt. Die juris­ti­schen Fakul­tä­ten lie­fern treue Staats­die­ner, die auch als Rechts­an­wälte noch im Sinn des staat­li­chen Inter­es­ses auf­tre­ten. In den wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen Klit­schen den­ken Kopf­lan­ger über die Effek­ti­vie­rung der Pro­duk­tion, sprich: die bes­sere Aus­beu­tung der Arbeits­kraft nach. Und die geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tä­ten haben den Job über­nom­men, den frü­her die Theo­lo­gie hatte: Sie stel­len das ideo­lo­gi­sche Rüst­zeug der gan­zen Ver­an­stal­tung und begrün­den, warum es rich­tig und wich­tig sei, alle vier Jahre sein Kreuz auf dem Wahl­zet­tel zu machen, sich ehren­amt­lich zu enga­gie­ren, bis zum 67. Lebens­jahr zu schuf­ten und sich jeden Mor­gen für den Gang in die Wer­be­agen­tur oder den Taxi­stand – die zen­tra­len pro­spek­ti­ven Tätig­keits­fel­der der Geis­tes­wis­sen­schaft­ler unter Euch – zu dis­zi­pli­nie­ren. “ ( Aus: „Aufstand der Angepassten“ | Weiterlesen bei „No Tears for Krauts„)