Was ist Geld? Bei Marx und der Neoklassik – Ein Vortrag von Ingo Stützle

„Geld regiert die Welt. Diese geflügelten Worte sind nicht nur in den Alltagsverstand eingebrannt, sie bilden auch den Kern der politischen Ökonomie. Geld bzw. die Verfügung über dasselbe, Preise und Produktionskosten sind aus der politischen Ökonomie nicht wegzudenken. Dennoch herrscht aufdringliches Schweigen um das Phänomen des Geldes. In der neoklassischen Theorie ist Geld kein originärer Bestandteil der Produktion sondern nur „Schleier“ über einem imaginierten Naturaltausch. In der ökonomischen Theorie in der Tradition von Keynes ist Geld weit wichtiger: Ökonomie ist hier wesentlich Geldwirtschaft. Dennoch reduziert sich hier Geldtheorie auf einen Funktionalismus. Die entscheidende Frage wird jedoch überhaupt nicht gestellt: Was ist Geld? Diese Frage zu stellen und zu beantworten unterscheidet Marx‘ Kritik der politischen Ökonomie von Klassik/Neoklassik und Keynes. Die Abendveranstaltung wird in die verschiedenen theoretischen Analysen einführen und deren Differenzen aufzeigen.“ (Text & Quelle: http://audioarchiv.blogsport.de/2012/12/14/was-ist-geld-bei-marx-keynes-und-der-neoklassik-eine-kategorie-drei-antworten-ingo-stuetzle/ )


1 Antwort auf „Was ist Geld? Bei Marx und der Neoklassik – Ein Vortrag von Ingo Stützle“


  1. 1 Stefan Wehmeier 16. Januar 2013 um 21:39 Uhr

    Mit der einzigen Ausnahme des außergewöhnlichen Genies Silvio Gesell, ist es bisher noch niemandem gelungen, die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung, das Geld, zu verstehen, ohne zuvor die Religion (selektive geistige Blindheit gegenüber makroökonomischen Konstruktionsfehlern) verstanden zu haben:

    Mammons Tempel

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