Was von Karl Marx zu lernen wäre

Alles Nötige über Arbeit und Reichtum im Kapitalismus. Vortrag und Diskussion mit Dr. Peter Decker in Aachen (2006). Die groben Züge der Aufzeichnung:
- Die Trivialität der sogenannten Arbeitswertlehre – und das verkehrte Interesse, das sie bei Nationalökonomen und Sozialdemokraten gefunden hat.
- „Abstrakte Arbeit“ – Nicht dass Arbeit den Wert schafft, verdient Interesse, sondern was für eine Arbeit. Verausgabung von Arbeitskraft, Mühsal ist Substanz und Index des Wert-Reichtums. Gegensatz zum Reichtum an Gebrauchswerten. Produktivität nützt nichts mit Hinblick auf den Wert.
- Der Nutzen, den die Steigerung der Produktivkraft der Arbeit im Kapitalismus dennoch hat: Reduktion der notwendigen Arbeitszeit, in der der Arbeiter seinen Lohn reproduziert.
- Das Kapital ist der prozessierende Widerspruch – Macht Arbeit relativ überflüssig und macht doch alles vom Stattfinden von für es lohnender Arbeit abhängig. „Disposible time“ ist der wahre Reichtum der Gesellschaft. (Text & Quelle: Gegenstandpunkt Verlag | Vortrag als MP3: Archive.org)